Team Germany stellt sich vor - Frida Koslowski

Vom Gymnasium Petrinum Brilon nach London

Geboren im Ruhrgebiet und aufgewachsen im Sauerland, erschien ein Auslandsstudium nicht sonderlich nah. Eigentlich hatte ich ein Jurastudium in Münster geplant, doch ein Volontariat nach dem Abitur in England bereitete mir so viel Freude, dass ich meine Pläne änderte. Die bereits angemietete Wohnung in Münster bin ich zum Glück schnell wieder los geworden und im Anschluss habe ich mich dann an englischen Universitäten beworben. 

Im Bekanntenkreis wurde ich oft vor den Kosten gewarnt, so habe ich bis zum Studienbeginn in mehreren Jobs gearbeitet und mich für Stipendien beworben. Zuversicht und Optimismus haben sich ausgezahlt!

 

Stadt, Land, Fluss – PPE, King’s College & London

Mein Studiengang Philosophy, Politics and Economics ist großartig, da er mir nicht nur Flexibilität bezüglich der Module bietet, sondern auch dabei hilft, die Welt um mich herum aus mehreren Sichtweisen zu beleuchten. Die verschiedenen Hintergründe der Mitstudenten sorgen außerdem dafür, dass man in Seminaren ganz andere Sichtweisen kennenlernen kann. 

London selbst ist natürlich unglaublich aufregend und spannende Aktivitäten finden sich bereits im unmittelbaren Uni Umkreis. Die Internationalität der Stadt ist besonders beeindruckend und erlauben mir von nun an Freunde auf der ganzen Welt zu besuchen. 

 

Alle kochen nur mit Wasser

Vor dem Studienbeginn habe ich viel in Online-Foren recherchiert und mir die wildesten Dinge ausgemalt – das betraf vor allem die Schwierigkeit des Fachs, die Mitstudenten, und die Finanzierung.

Mittlerweile kann ich sagen, dass man mit einem guten Abitur aus Deutschland definitiv vorne mitmischen kann, dass nicht alle super reiche Privatschüler sind (– aber selbst die sind nett J), und Stipendien fast alle Studiengebühren abdecken können. 

 

Und sonst?

Arabisch Sprachkurse und das Lernen verschiedener Programmiersprachen, nehmen zurzeit einen Großteil meiner Freizeit ein. Zum Glück bietet der LIDL in meiner Nachbarschaft aber guten und günstigen Kaffee! Ohne meinen Kaffee hätte ich es vermutlich nicht bis ins dritte Jahr geschafft!