Die London School of Economics - Fokus und Vielfalt in einem

 

Ausgezeichnet in Wirtschaft und Politik 

commercial-architecture-in-london-P5KN83N.jpg

Die London School of Economics and Political Science fokussiert sich, wie der Name schon sagt, auf die unterschiedlichsten wirtschaftlichen und politischen Bereiche. Als undergraduate, also Bachelor-Student, kannst du aus 40 Studienrichtungen aussuchen. Master Studenten haben mit 124 Programmen eine wesentlich größere Auswahl. Trotz der erheblich größeren Auswahl an Masterprogrammen ist das Verhältnis der Anzahl der Bachelor- und Masterstudenten beinahe 50/50. Die Uni überrascht durch ihre Vielfalt an Kursen. Von Anthropologie und Rechtswissenschaften zu jeder erdenklichen Kombination aus Ökonomie und/oder Sozial- und Politikwissenschaften.

In den Bereichen Accounting, Finance, Economics und Politics schafft es die LSE laut dem QS Top Universities Ranking auf Platz 5 der weltbesten Universitäten und in Management und Sozialwissenschaften auf Platz 2. Auch im Forschungsbereich publiziert die Uni überdurchschnittlich viel und wird gerne in Medien für Studien herangezogen. Seit Kurzem ist bekannt, dass Angelina Jolie eine Gastprofessur für den Master “Women, Peace and Security” antreten wird. Die LSE hat außerdem zum dritten Mal den Queen’s Anniversary Prize verliehen bekommen für ihre initiative Forschung im Bereich Entwicklung und Nachhaltigkeit von Städten.

London als politischer und wirtschaftlicher Treffpunkt  

mikes-on-tribune-PXQJYQG.jpg

London ist bekannt für seine hohen Lebenserhaltungskosten und das weiß auch die LSE. Deswegen stellt sie eine große Anzahl an Studentenwohnheimen mit unterschiedlicher Ausstattung zur Verfügung. Nachdem es keinen weitläufigen Campus wie zum Beispiel in Cambridge gibt, sind die Häuser um die LSE und näherer Umgebung verteilt. Neben Kursen, Societies und anderen Aktivitäten, geht auch im Studentenheim das soziale Leben weiter, Studentenkomitees organisieren Events oder man trifft sich einfach im Gemeinschaftsraum.

Das Studentenleben an der LSE ist gefüllt mit kultureller Vielfalt, einer Menge an Events organisiert von Societies und Podiumsdiskussionen mit bekannten Leuten, meist aus der Politik oder dem Journalismus. Gäste waren dieses Studienjahr u.a. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, ehemaliger Prime Minister Gordon Brown und CEO der New York Times Mark Thompson.

Für's Leben lernen

Die Universität legt großen Wert darauf, das Studium und Freizeit miteinander zu verknüpfen und das Campusleben auch außerhalb der Vorlesungen spannend zu halten. Das Festival Beveridge 2.0 verbindet Forschungen der LSE zu gesellschaftspolitische Themen und Probleme wie Gesundheit, Ausbildung oder Armut mit praktischen Ansätzen. Studenten können hierbei mitarbeiten. Generation 1989 ist eine weitere Initiative, die Europa und die EU im Blickfeld hat und theoretische Lösungen mit praktischen Problemstellungen verbindet. Auch hier können Studenten in unterschiedlichen Formen mitwirken. Brexit ist an der LSE ein wichtiges Thema, das beinahe mit jedem Thema verbunden wird. Die Uni ist sich den möglichen Folgen des Brexits bewusst. Universitäten generell sind dem EU Austritt der UK gegenüber nicht positiv eingestellt. Die LSE möchte deshalb nicht nur so viel darüber informieren, sondern positioniert sich selbst stärker als von der Regierung unabhängige Lehr- und Forschungseinrichtung.

 
political-on-debate-in-european-parliament-P5YZNJB.jpg