Team Germany stellt sich vor - Johanna Leidel

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Aus der GHRS Illingen nach Großbritannien

Geboren und aufgewachsen bin ich in einem Dorf in der Nähe von Stuttgart. Mit 10 zog ich mit meiner Familie aus dem Schwabenland in den Norden nach Hamburg und schnupperte dort zum ersten Mal Großstadtluft.

Nach dem Abitur zog es mich in die weite Welt – genauer gesagt nach Ecuador. Dort habe ich acht Monate lang in einer Musikschule als Freiwillige Geigenunterricht gegeben und währenddessen für den Sprachtest für Oxford gelernt.

Für eine Bewerbung in England habe ich mich vor allem wegen des Studiengangs PPL (Psychology, Philosophy and Linguistics) entschieden, den es so in Deutschland nicht gibt.

Stadt, Land, Fluss – PPL, Oxford University & Oxford

Das Beste an meinem Studiengang finde ich, dass ich durch die Fächerkombination Psychologie, Philosophie und Linguistik die gleichen Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann.

Für den guten Ruf der University of Oxford gibt es mehr als einen Grund. Und dabei meine ich nicht die traditionsreiche, etwas verstaubte Geschichte der Uni, sondern vor allem die Qualität der Tutorials, bei denen man manchmal alleine mit einem Professor über das Essay-Thema der Woche diskutiert.

Am besten gefällt mir an meiner Uni und der Stadt aber ehrlich gesagt, dass ich durch das Leben im College Freundschaften mit Mitstudierenden aus allen Fachrichtungen und der ganzen Welt schließen konnte!

Alle kochen nur mit Wasser

In den Bewerbungsschreiben, die man für Oxford, Cambridge und Co. im Internet finden kann, scheint es immer so, als hätte jeder erfolgreiche Bewerber praktisch schon als Baby genau gewusst, was er oder sie mal studieren will. Ich persönlich war mir während der Bewerbung gar nicht sicher, ob ich mich für den richtigen Studiengang bewerbe – und habe mich deshalb auch für einen joint course entschieden. Wichtig ist ein ehrliches Interesse am Fach und nicht, wie viele studiums-relevante Praktika man schon gemacht hat!

Und sonst?

Ob Fußball, Wandern oder Rudern – Hauptsache ich bin draußen in der Sonne! Außerdem habe ich es mir seit Beginn meines Studiums zum Hobby gemacht, deutsches Brot nach England zu importieren.